Was versteht man unter Psychokardiologie?

Die Psychokardiologie stammt aus dem Fachgebiet der Psychosomatik und befasst sich mit dem wechselseitigen Zusammenhang zwischen psychischen Faktoren und Herzerkrankungen. Neben den klassischen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechsel-Krankheiten spielt vor allem auch die psychische Gesundheit eine große Rolle in der Entstehung von Herz-Kreislaufkrankheiten. Ein weitreichend untersuchter Risikofaktor für die Entstehung von Herzinfarkten ist beispielsweise die Depression. Umgekehrt gilt in der Psychosomatik das Herz bzw. die linke Brustseite als Projektionsfläche emotionaler Konflikte.

 

Wie werden Patienten von Herrn Dr. Moser in seiner Kardiologie-Praxis psychokardiologisch begleitet?

Um Zusammenhänge zwischen dem seelischen Befinden und kardiologischen Erkrankungen zu erkennen, muss man den Körper und die Seele als Einheit verstehen. Das seelische Befinden nimmt Einfluss auf das eigene Verhalten und somit auf körperliche Veränderungen, die das Herz und mögliche Herzerkrankungen betreffen können. 

 

Ein zu hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder ein Herzinfarkt können zum Beispiel eine Folge sein, der sowohl körperliche als auch psychische Ursachen zugrunde liegen können. Es ist daher hilfreich mit Patienten über deren seelisches Befinden, dem daraus resultierenden Verhalten und deren Gewohnheiten zu sprechen und somit mögliche Ursachen von kardiologischen Krankheiten zu erfassen, um eine geeignete und individuell abgestimmte Behandlung planen und umsetzen zu können. 

 

Dr. Moser beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Psychokardiologie und betreut seine Patienten sehr gezielt. Wenn bei schweren Herzerkrankungen mit deutlichen psychischen Begleiterkrankungen ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik mit Psychokardiologie erforderlich ist, hilft Dr. Moser bei der Arzt- und Klinikwahl.


Wie funktioniert das Follow-up bei Herzerkrankungen?

Lebensstil-Modifikation umfasst einen vielfältigen Bereich, da es sich dabei um die Änderung gewohnter Abläufe in mehreren Lebensfeldern handelt. Es ist bekannt, dass hierfür vor allem Zeit, Geduld und Unterstützung notwendig sind. Wenn zum Beispiel eine Raucherentwöhnung, eine Gewichtsreduktion oder mehr Sport umgesetzt werden sollen, dann sind die ersten 3-6 Monate von entscheidender Bedeutung. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, bietet Dr. Moser ein Follow-up an. Dieses zeichnet sich durch individuell abgestimmte Kontrolltermine aus, um den Status quo festzuhalten und ggf. Probleme zu erörtern. Folgetermine bieten auch den Vorteil, Ziele für das kommende Treffen zu definieren und spezifische Vorhaben zu planen. 


Die Umsetzung des ganzheitlichen Ansatzes durch Herrn Dr. med. univ. Markus Moser
Dr. med. univ. Markus Moser betrachtet den Menschen aus unterschiedlichsten Perspektiven mit einem ganzheitlichen Behandlungsansatz. Seine Philosophie ist, einerseits die Erkrankung und andererseits den dahinterstehenden Menschen zu erfassen und gemeinsam mit ihm die Zusammenhänge der Krankheitsursachen zu ergründen. Er nimmt sich Zeit für das persönliche Gespräch und für gezielte Fragen, um gemeinsam eine Vorgehensweise zu entwickeln, die Maßnahmen bspw. von weiterführenden kardiologischen Untersuchungen, Gesprächen und operativ-kardiologischen Eingriffen umfassen können.

Welche Rolle spielt die Pharmakotherapie?
Die Pharmakotherapie, die Therapie und Behandlung mit Medikamenten, spielt häufig eine große Rolle bei Herzerkrankungen, wie z.B. bei Bluthochdruck. Gerade bei schweren Herzerkrankungen kann eine medikamentöse Behandlung lebensrettend und deshalb unabdingbar sein. Erforderlich ist jedoch das ganzheitliche Vorgehen, so dass eine sinnvoll abgestimmte medikamentöse Therapie nicht der einzige Weg ist, sondern der Patient mit einem Behandlungsplan ebenso zu einer Änderung von Gewohnheiten und Verhalten angeregt wird.

 

Was leisten Lebensstilberatung, Bewegung und Ernährung bei einer Herzerkrankung?
Neben einer spezifischen kardiologischen Therapie (Medikamente, Eingriffe, etc.) ist es wichtig einen Plan für eine insgesamt gesunde Lebensweise zu entwickeln und bestehende Risikofaktoren, wie z.B. Dauerstress, emotionale Belastungsfaktoren, starkes Rauchen, gestörtes Essverhalten, Bewegungsmangel oder übermäßigen Alkoholkonsum zu reduzieren. Es ist stets zielführend, mithilfe von Selbstbestimmung in den benannten Bereichen einen eigenen und nachhaltigen Beitrag zur persönlichen Gesundheit zu leisten. Im besten Falle kann dadurch auch eine bestehende Therapie in ihrem Umfang reduziert werden. 

 

Ein therapeutischer Weg bei der Behandlung von Herzerkrankungen sind deshalb auch gezielte Lebensstil- und Bewegungsprogramme. Regelmäßigkeit und Struktur im Alltag kann das Essverhalten und das Bewegungsverhalten ändern, positive Energie und Lebensfreude fördern und somit auch die Therapie insgesamt maßgeblich beeinflussen. Ein Ernährungsplan für herzkranke Menschen stellt häufig einen wesentlichen Bestandteil der Therapie dar.

Therapie

 Psychokardiologische Begleitung

 Follow-up Programme

Ganzheitlicher Ansatz
  
 Pharmakotherapie

 Lebensstilberatung - Ernährung - Bewegung